Das Arbeitsklima bezieht sich nicht nur auf die „Stimmung unter den Mitarbeitenden“, etwa bei Meinungsverschiedenheiten. Frischluft im Büro ist wichtig für ein gutes Arbeitsklima. Frische Luft macht munter und steigert die Produktivität, beides hat positiven Einfluss auf das Wohlbefinden. Doch wie bekommst du Frischluft ins Büro? Erfahre hier, wie du durch richtiges Lüften ein gutes Arbeitsklima schaffst.
Wann ist Lüften im Büro erforderlich?
Jeder kennt es: Stickige Luft im Büro ist unangenehm und führt schnell zu Konzentrationsschwäche und Müdigkeit. Gerade im Sommer bei heissen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung entsteht stickige Büroluft. Zur kalten Jahreszeit herrscht aufgrund der Heizungsluft oftmals ein schlechtes Arbeitsklima im Büro.
In beiden Fällen ist Frischluft im Büro nötig – einerseits, um die Gesundheit der Mitarbeitenden nicht zu gefährden. Denn: Stickige Luft kann auf Dauer krank machen und begünstigt Kopfschmerzen, Übelkeit sowie trockene Augen. Des Weiteren ist ein gutes Arbeitsklima wichtig für die seelische Verfassung etwa bei depressiven Verstimmungen.
Wie funktioniert richtiges Lüften im Büro?
Einfach die Fenster ausreissen und Frischluft ins Büro lassen – ganz so einfach geht richtiges Lüften nicht. Zuerst einmal solltest du dich wie beim Heizen oder Nutzen der Klimaanlage mit deinen Kollegen im Büro absprechen. Nicht jeder hat das gleiche Temperaturempfinden.
Speziell im Sommer ist Lüften zur Mittagszeit unangebracht, da zu dieser Zeit die Sonne am intensivsten scheint und es meist besonders warm ist. Idealerweise lüftet du das Büro im Sommer am frühen Morgen oder Abend, wenn die Sonne langsam auf- bzw. untergeht. Am meisten frische Luft bekommst du durch Stosslüften. Anstatt die Fenster auf Kipp zu stellen, solltest du gegenüberliegende Fenster ganz öffnen, damit Durchzug herrscht. Oftmals reichen wenige Minuten für Frischluft aus.
In den Wintermonaten ist es wichtig, vor dem Lüften die Heizung abzudrehen. Ansonsten verschwendest du unnötig Energie und Kosten. Auch zur kalten Jahreszeit gilt: Stosslüften! Bei eisigen Temperaturen hast du oftmals nach fünf Minuten Lüften ein gutes Arbeitsklima im Büro. Vergiss nach dem Lüften im Winter nicht, die Heizung wieder anzustellen. Übrigens: Sind die Fenster beschlagen, liegt das meist an zu feuchter Raumluft. Auch in diesem Fall ist richtiges Lüften und Heizen wichtig, um Schimmelbildung zu vermeiden.
Fazit: Gutes Arbeitsklima dank Frischluft im Büro
Frische Luft im Büro ist gut für das eigene Wohlbefinden und die Gesundheit. Gleichzeitig fördert ein gutes Arbeitsklima die Motivation und Produktivität. Frischluft im Büro bekommst du durch richtiges Lüften. Genauso wichtig für eine gute Raumluft ist die optimale Nutzung von Heizung und Klimageräten. Wenn du regelmässig lüftest und Heiz- und Klimageräte richtig einsetzt, trägst du massgeblich zum guten Arbeitsklima bei. Fakt ist: Eine drückende Luft drückt im wahrsten Sinne des Wortes auf die Stimmung.