Die wenigsten von uns haben schon einmal an einem Rednerpult gestanden. Ich selber hatte im Übrigen bisher auch noch nicht die Gelegenheit dazu. Aber wir alle kennen solche Rednerpulte aus dem Fernsehen zum Beispiel, wo Politiker ihre Reden schwingen oder aus Filmen, in welchen Künstler und Dichter ihre Ergebnisse an einem solchen Pult vortragen. Andere kennen es vielleicht aus der Schule.
Das nun wirklich eher eine Minderheit von uns ein Rednerpult benötigt ist eindeutig. Im privaten Bereich schon einmal so gut wie gar nicht und im beruflichen kommt es doch auch bei einfachen Angestellten eher seltener vor. Dennoch besitzen viele Unternehmen ein Rednerpult. Genutzt wird dieses in den meisten Fällen für besondere Vorträge vor anderen Geschäftspartnern oder wichtigen Kunden. Genauso gut eignet sich ein Pult allerdings auch, um auf festlichen Veranstaltungen Reden abzuhalten, die eben nicht zwanghaft geschäftlich sein müssen,
Aber warum ein Rednerpult nutzen, reicht ein einfacher Tisch nicht aus? Meine Meinung: Bei einem Stehpult bekommt der Redner deutlich mehr Aufmerksamkeit. Er ist präsenter und wirkt zudem auch wichtiger. All das sind Auslöser, dass wir Menschen doch eher still sind und zuhören, was an diesem Pult geredet wird. Ob es uns inhaltlich nun interessiert oder nicht ist zweitrangig. Wir schauen und hören aber nun einmal genauer hin.
Bei wichtigen betrieblichen Vorträgen oder Reden besteht zudem der Vorteil, dass Unterlagen und Dokumente auf das Pult abgelegt werden können, um so hin und wieder hineinzuschauen. Denn auch Reden aus dem Bauch heraus zu halten ist nicht einfach. Zu guter Letzt können die Hände ruhig und geordnet auf das Pult gelegt werden, was zu einer viel besseren Haltung führt. Denn seien wir ehrlich: Bei Reden oder Vorträgen sind wir alle nervös und wissen meist nicht wohin mit unseren Händen, Bei Rednerpulten besteht dieses Problem nicht mehr. Daher: ein tolles Hilfsmittel für Unternehmen, weniger allerdings für den eigentlichen Angestellten gedacht.